Workshop „Interkulturelle Kontakte und Diversity erfolgreich gestalten“
- Auftraggeber
- Jobcenter Stuttgart
- Format
- Zweitägiger Workshop für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Migration und Teilhabe und anderer Zweigstellen






Interaktive interkulturelle Workshops, Seminare und Großgruppenveranstaltungen für alle Praxisfelder, durchgeführt im bi-kulturellen deutsch-arabischen Trainerduo.
Begegnung
xenocons Arbeit, die Integration in der Praxis zu fördern, ist ein wichtiger Baustein für den Erhalt des sozialen Friedens in Deutschland. Wir beugen Missverständnissen vor und erarbeiten mit unseren Kundinnen und Kunden gangbare Lösungen für entstandene Konfliktfelder.
Grenzen
Nur aus einer Position der Klarheit und Stärke heraus lässt sich die Integration unterschiedlicher Kulturen in unserem Gemeinwesen bewerkstelligen. Grenzen sind dabei ein unentbehrlicher Bestandteil. Wir erarbeiten mit Ihnen, welche Grenzen in Ihrem Praxisfeld für die Integration besonders relevant sind.
Bereicherung
Die eigene kulturelle Prägung ist zu 85 bis 90 Prozent unbewusst – jeder Mensch folgt einem kulturellen Code, ohne ihn bewusst zu kennen. In Auseinandersetzung mit fremden Kulturen wird die eigene kulturelle Prägung stärker spürbar: Wie wir Situationen betrachten, einordnen und bewerten, speist sich aus einem Geflecht von individuellen und kulturellen Werten und Vorstellungen. Wir leiten Sie an, Ihre eigene kulturelle Prägung zu reflektieren, und zeigen Ihnen, wie Sie diese als Brücke zum Verständnis anderer Kulturen nutzen können.
Mangel
Bei der Ausbildung Interkultureller Handlungskompetenz für den beruflichen Alltag ist Wissen ein wichtiges Element: Wissen über fremde Werte, Kommunikationsstile, Konfliktlösung, Familienformen und Rollenerwartungen. In unseren Seminaren lernen Sie, die kulturelle Prägung Ihres Gegenübers einzuschätzen und die richtigen Fragen zu stellen, die Ihnen dabei helfen, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen und effizienter zu kommunizieren.
Herausforderung
In einer Kultur aufzuwachsen, deren Werte sehr unterschiedlich sind zu denen, die die eigenen Eltern aus dem Heimatland mitgebracht haben, führt zu einer starken Herausforderung und einem „Zwei-Herzen-Konflikt“. Diesen tief zu verstehen ist für den beruflichen Umgang mit Menschen anderer kultureller Herkünfte ein Schlüssel. Lernen Sie in unseren Seminaren, wie Sie einen Zwei-Herzen-Konflikt in Ihrem Gegenüber erkennen und wie Sie damit produktiv und zielführend umgehen, ohne den Konflikt weiter zu schüren.
Firasa
Eine über tausend Jahre alte Kulturtechnik, von uns zu einer Methode für den beruflichen Alltag entwickelt: das Lesen der Körpersprache. Lernen Sie in unseren Seminaren, wie fremde Kulturen Ihre Körpersprache lesen und interpretieren und wie Sie dieses Wissen zum Steuern von Situationen einsetzen können.
Von der städtischen Verwaltung über Arbeitsvermittlung, Schule und soziale Träger bis hin zu Polizei und Justizvollzug.

Interkulturelles Wissen und der gezielte Aufbau interkultureller Handlungskompetenz für Ämter, kommunale Einrichtungen, JobCenter und Arbeitsagenturen.
Mehr dazu
Deutschlandtrainings für Flüchtlinge und Neu Zugewanderte aus dem arabischen Raum, in Arabisch und Deutsch, Arabisch und Englisch, wo möglich mit Übersetzung ins Farsi und Dari.
Mehr dazu
Professioneller Umgang mit Geschlechterrollen und geschlechtsspezifischem Kommunikationsverhalten in einem multikulturellen Arbeitsumfeld.
Mehr dazu
Eine über tausend Jahre alte Kulturtechnik, von uns zu einer Methode für den beruflichen Alltag entwickelt. Auch als Live-Online-Workshop.
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De-Eskalation ist kulturspezifisch: Was die eine Kultur beruhigt oder in ihre Schranken weist, lässt die andere explodieren und übergriffig werden.
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Beseitigt schwelendes Unverständnis, klärt belastende Situationen aus dem Arbeitsalltag auf und setzt Impulse für Lösung und Veränderung. Als Einzelsitzung oder im Team.
Mehr dazuEthnologin und Ethnographin. Lebte eineinhalb Jahre in pakistanischen Familien und schrieb ein Buch darüber („Verwandtschaft, Geschlecht und Raum. Aspekte weiblicher Lebenswelten in Gilgit, Nordpakistan“, Köppe-Verlag 2006). Sie leitete im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft ein dreijähriges Forschungsprojekt in Pakistan zum Thema „Weibliche Lebenswelten unter dem Einfluss von Urbanisierung“.
Seit 2000 arbeitet sie als Moderatorin und interkulturelle Beraterin in der deutschen Großindustrie und Verwaltung. Sie konzipiert Workshops, praxisorientierte Seminare und Großgruppenveranstaltungen für alle Praxisfelder: von Industrie und Profisport über die kommunale Verwaltung, Arbeitsvermittlung, Schule und Ausbildung, soziale Träger bis hin zu Polizei und Gefängnis.
Themenschwerpunkte: Integration in der Praxis, Kultursensibilisierung für die berufliche Praxis, interkulturelle Gendersensibilisierung, wertschätzender und realistischer Umgang mit Fremdheit, interkulturelle Konflikte, Extremismus.
Sie ist Lehrbeauftragte an verschiedenen deutschen Universitäten, an denen sie Interkulturelle Kommunikation und Interkulturelles Management unterrichtet (Hochschule Heilbronn, Ludwig-Maximilians-Universität München, Eberhard-Karls-Universität Tübingen).
Eine Auswahl aus den Auftraggebern seit dem Jahr 2000, gegliedert nach Bereichen.
Die Liste wird fortgeschrieben. Einzelne Stellen erscheinen in mehreren Gruppen, weil teils regional und teils thematisch gegliedert ist.
„Die Tage mit Ihnen sind so ein Geschenk! Die Leute kommen wieder gerne zur Arbeit, das Team hat Lust zu arbeiten, das merkt man. Und ich merke das auch bei mir im Bereich … zum Beispiel daran: Wenn Sie in einem Haus waren, dann habe ich dort keine Konflikte mehr, die durch die Decke krachen.“
„Es war von allen Online-Schulungen, die wir bisher hatten, die technisch versierteste und am besten organisierte. Inhaltlich war es sehr tiefgründig. Es war so viel da drin, dass der Alltag in der Kita, den ich ja auch jahrelang als Erzieherin erlebt habe, direkt wie ein Film vor mir ablief und ich das Ganze reflektieren konnte. Wir sollten eine Pflichtveranstaltung für alle städtischen Kitas daraus machen.“
„Das Ziel der Veranstaltung, Herz und Kopf zu öffnen, ging schneller als gedacht. Und das nicht nur für den Kulturkreis, der den Inhalt des Tages darstellte, sondern auch für die eigene Identität mit all ihren Inhalten und Werten. Einzig die Bewusstmachung der eigenen Herkunft und des eigenen Kulturkreises ermöglicht eine offene Begegnung mit Menschen aus anderen Kulturen. Die Didaktik der Veranstaltung involvierte jede und jeden mit ganzer Person in die Thematik, und das auf sehr unterhaltsame, motivierende, aber auch nachdenkliche Art und Weise. Nicht nur einmal an diesem Tag gingen uns wahre Kronleuchter auf. Das Gehörte und Gelernte war einerseits so praktisch verankert, dass wir es direkt beim nächsten Elterngespräch anwenden konnten, und andererseits auch so nachhaltig und eindrücklich für alle Bereiche unseres eigenen Lebens. In uns wurde die Lust geweckt, uns mit anderen Kulturkreisen auseinanderzusetzen. Denn nur durch das Wissen und Annehmen der jeweiligen Unterschiede und Besonderheiten gelingt uns ein gewinnbringender Dialog miteinander.“
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und antworten in der Regel innerhalb eines Werktags.
xenocon Süd
Dr. Katrin Gratz
Ortlerstraße 4
71069 Sindelfingen
xenocon Nord
Dr. Katrin Gratz
Hindenburgweg 44
21244 Buchholz in der Nordheide
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